Freitag, 12. Oktober 2012

Begegnung der seltenen Art - Bericht vom 5.10.2012

Nach einem stürmischen Morgen kam dann doch nochmal die Sonne raus und wir sind wieder Richtung Haifischzahn-Beach gefahren. Ich glaube wir fahren hier erst wieder weg, wenn sie einen Zahn gefunden hat.

Ich habe dafür die Spuren eines Plattfüßlers gefunden.
Ach nee, das war ja Frauchen, die wie immer nur barfuß rumrennt.

Und ich musste auch mal wieder Crocs retten.

Was diese beide Stangen da sollten, war uns ein Rätsel. Vielleicht ein Tor für Wasserball?

So langsam zog auch wieder ein Unwetter auf.

Gerade als wir umdrehen wollten, brüllten alle aufeinmal ganz aufgeregt! Wie? Was? Wo? Hai oder was?

Nee, eine verirrte Robbe.

Die schwamm dann immer ein Stückchen vor und ging dann wieder an Land.

Wir haben dann an einem Strandrestaurant Bescheid gesagt und die haben auch direkt telefoniert und der Strandpatrouille die Stelle durchgegeben. Hoffentlich konnten die der kleinen Robbe helfen.


Dann ging es nach Breskens zu einem Stadtrundgang. Schon lustige Gebäude haben die da am Hafen.
Da werden bestimmt Fischbrötchen hergestellt.

Und hier kann man bestimmt Fisch rauchen.
[P.S.: Man beachte das Schild: GEROOKTE VIS!]

Ach, wer ist denn da auf Reisen?
Bestimmt der Indi mit Tante Silvia ;-)

Endlich hatte der öde Stadtrundgang ein Ende. Wir waren an einem Wasserspielplatz angekommen.

Die Mundhygiene darf ja auch nicht zu kurz kommen!



Ich will da nochmal hin !!!

So, nochmal eine letzte Spülung.



Nur ein nasser Aussie ist ein glücklicher Aussie!

Oh man, was ein Stress. Von der Stadt aus ging es dann schon wieder an den Strand. Also so ein Urlaub ist echt doof, da kann man gar nicht ein Vormittags-, Mittags- und Nachmittagsschläfchen machen. Aber ok, da das Wetter ja wieder aufriss.

Sogar der blaue Himmel kam zum Vorschein.

Wir sind dann diesmal an den Strandabschnitt, wo nur Häschen erlaubt sind.
Waren aber keine da! Die Bunnies zeigen sich da wohl nur im Sommer, wenn es warm ist!

Da hat aber einer was verloren.

Aber dann habe ich doch noch zwei Aussies getroffen.
Die irgendwie hatten es eilig und waren wieder ruckzuck weg.

Wahrscheinlich wollte sie sich nicht schmutzig machen, da sie wohl gerade frisch vom Friseur kam.


So, das war es mit meinen Berichten aus Holland. Demnächst kommt noch ein Video.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Seefahrerromantik - Bericht vom 04.10.2012

Heute war mal wieder Besuch von Gegenüber angesagt und der kam über den Seeweg. Während wir auf die Ankunft der Fähre warteten, trafen wir einen echten Husky. Leider hatten die es etwas eilig und wollten ganz schnell zum Fährableger. So blieb uns nur noch ein Blick aus der Ferne auf den Kleinen.


Und schon kam endlich das Schiffchen an.

Aber zu unserem Erstaunen war kein großes Mädchen mit an Bord. Nelda musste den Pelan Babysitten, damit er nicht den ganzen Nachmittag alleine bleiben musste.
So habe ich mir kurzerhand am Strand ein kleineres Mädchen zum Spielen geschnappt.


Nach einer kurzen Runde bei uns am Strand sind wir dann mit rüber nach Vlissingen zum Eisessen gefahren.

Am Fährterminal gab es dann noch einen wichtigen Hinweis:
Weißte Bescheid Willi !!!

Endlich mal wieder Bootfahren.


Nach einer kleinen Runde durch Vlissingen und einer großen Portion Eis ging es dann für uns im Laufschritt wieder zurück zur Fähre. Schließlich mussten die sich ja das Eis wieder abtrainieren.
Dafür gab es dann auf der Rückfahrt ein bisschen Seefahrerromantik.



Mittwoch, 10. Oktober 2012

Hamsterkäufe - Bericht vom 03.10.2012


Oh man, was ein Wetter. Heute hat es wie aus Eimern geschüttet, aber wir haben die Zeit, wo Petrus Wasserholen war gut genutzt und konnten trocken (zumindest von oben) wieder den Strand unsicher machen.


Wir mussten natürlich mal wieder nach diesen komischen Haifischzähnen suchen. Davon ließen die sich auch nicht von irgendwelchen Schildern aufhalten. 

Ob der Weg rüber nach England führt?

So langsam zog wieder schlechtes Wetter auf.


Gleich wird das Schiffchen von der Regenwand geschluckt.

Uih, wieder komische Spuren im Sand!
Ach, das ist ja mein Abdruck.

Jetzt aber schnell, gleich wird es nass.

Und was machen die Zweibeiner bei so einem Mistwetter? Natürlich ganz logisch -  EINKAUFEN !!! Vielleicht hätten'se ja mal bedenken sollen, dass ICH im Kofferraum sitze!

Geklaut vom Willi: Fellpresse: Hilfe für die Chefin

Folgenden Eintrag habe ich von meinem Fellpresse-Kollegen bzw. ja eigentlich EX-Fellpresse-Kollegen  Willi geklaut. Meistens ist er ja eine absolute Blitzbirne, aber hier hat er mal eine richtig gute Idee gehabt, die alle Fellpresse-Fans unterstützen sollten!

Hier ist sein Eintrag:


Liebe ehemalige Fellpresse-Fans, liebe FB-Freunde, liebe Blog-Freunde, liebe überhaupt alle Freunde,

heute trete ich mit einer sehr persönlichen Bitte an euch heran.

Ihr alle habt die Fellpresse - Das Satirewurstblatt vom Hund für Hunde - noch in guter Erinnerung. Hier wurden wir täglich mit neuen Infos und Berichten versorgt, wir haben herzhaft gelacht, manchmal geweint, ab und an getobt vor Wut und Empörung. Die Fellpresse hat sich vor keinem Thema gedrückt, hat den Finger in die Wunde gesteckt, hat aufgeklärt, Missstände aufgedeckt, diskutiert und manchmal gestritten. Die Fellpresse hat sich stark gemacht für die Schwachen und für die, die keine Lobby haben. Aber sie hat auch manchmal einfach nur Nonsens verbreitet, und Spaß und ausgelassene Freude in die Welt posaunt. Und für alle Analphabeten gab's viele bunte Bildchen zu gucken.

Verantwortlich dafür war - wie alle wissen - der Dicke, Sammy, der Wald- und Wiesenreporter und einzigartige Chefredakteur der Fellpresse. Seine spitze Zunge und sein vor Satire triefendes Goldie-Maul wurde von vielen geliebt, die Anzahl seiner Groupies war spektakulär. Er war ein genialer Chefredakteur, ein beschissen fauler Boss und ein guter Freund. 

Und wie ihr auch alle wisst, steht hinter jedem mächtigen Mann, grumpf, eine starke Frau. Und das war beim Dicken nicht anders. Hinter dem stand nämlich seine Chefin, Antje. 

Antje, die voller Leidenschaft und Ideenreichtum der Fellpresse ihren unverwechelbaren Stempel aufgedrückt hat. Die uns jeden Tag mit neuen kreativen Ideen überraschte, die mit Wut im Bauch satirische Seiltänze vollbrachte. Die uns jeden frühen Morgen mit ihren Anekdoten, Wetterberichten und Badetagbildern den Alltag versüßte. Die nie aufhörte, sich zu engagieren, sich aufzuregen, an allen Fronten zu kämpfen. 
Ja, Antje, die Kämpferin.
Humor auch in schlimmen Zeiten:
Bild aus Antjes Fritz-Chronik 
in FB
Bis zum 25. März diesen Jahres, als sie, kurz vor ihrem 47. Geburtstag, plötzlich ein bösartiger Hirntumor niederstreckt und sie aus ihrem Alltag reißt. Ein grausamer Leidensweg nimmt seinen Anfang. 
Jetzt hieß es wieder kämpfen, gegen den gemeinen "Fritz", wie sie ihn nannte und für die eigene Gesundheit. Und Antje kämpfte mit aller Macht - gegen seltene Allergien, tausende Komplikationen und Gebrechen, die mit dem Krankheitsbild einhergehen, ein völlig geschwächtes Immunsystem, Lungenentzündungen, den Verlust motorischer Fähigkeiten, dem Verlust ihrer Kreativität, Schrift und Sprache - einige ihrer stärksten Eigenschaften und Fähigkeiten, für die wir sie so mochten und bewunderten.
Es folgten unzählige OPs, monatelange Krankenhausaufenthalte in sämtlichen Abteilungen, die ein Krankenhaus aufbieten kann, eine Chemotherapie, die wegen Unverträglichkeit wieder abgebrochen werden musste, der ermüdende Kampf mit der Krankenkasse und der Bürokratie, ein Kampf gegen die Verzweifelung und Angst, gegen die eigene Wut, plötzlich abhängig und schwach zu sein. Und immer wieder der Kampf gegen unerträgliche, nie enden wollende Schmerzen.

Seit dieser Woche liegt Antje nun in einem Hospitz in Leipzig, in dem sie die professionelle Pflege erhält, die sie benötigt. Die Krankenkasse hat sich nach einem langen Kampf endlich dazu bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen. 
Doch Antje kämpft nicht mehr. Seit einer Woche verweigert sie das Essen. Die Schmerzen nehmen ihr jede Kraft und jede Hoffnung. Sie gibt auf. Ihr wichtigstes Ziel war es, mit ihrer Familie noch einmal Weihnachten zu feiern. Ob sie das nun überhaupt noch schaffen will, ist fraglich, denn jeder Tag ist für sie ein Märtyrium. Und wer kann ihr das verdenken?

Obwohl die Krankenkasse die Hospitzkosten übernimmt, ist es Usus, dass die Familien der Betroffenen 10 Prozent der Kosten selber tragen. Im Fall von Antje sind dies 25 Euro pro Tag. Anna, Antjes geliebte Frau und treue Partnerin, kann diesen Beitrag von ihrer Rente nicht abknapsen. Doch wer sich diesen Beitrag nicht leisten kann, muss auch nicht zahlen, so das Hospitz. Immerhin.
Doch Antje und Anna wären nicht Antje und Anna, wenn sie damit zufrieden wären. Sie möchten das Hospitz gerne auf irgendeine Art unterstützen, denn nur ausreichende Mittel dienem auch dem Wohle der Patienten. Und so hatten sie die Idee, möglicherweise zu einer Spende für das Hospitz aufzurufen.


Mit der Veröffentlichung dieser Idee auf meinem Blog möchte ich einen kleinen Beitrag leisten, um Sammys Chefin zu unterstützen. Sie war eine solch außergewöhnlich starke Persönlichkeit, die sich stets eingesetzt hat für die Schwächeren. Nun aber ist sie selber schwach. Und so ist es an der Zeit, sich zur Abwechslung mal für sie stark zu machen. Ich habe die Hoffnung, mit einer kleinen Spende an das Hospitz wenigstens einen winzigen Beitrag dazu leisten zu können.
Aus diesem mir sehr am Herzen liegenden Grunde traue ich mich auch, an euch alle heranzutreten und euch darum zu bitten, an dem Spendenaufruf teilzunehmen. Für Antje.

Geld- oder Sachspenden sind herzlich willkommen (es müssen allerdings nicht gerade Bananen sein...) und finden ihre Bestimmung bei den Patienten. Auf der Homepage von ADVENA könnt ihr euch auch gerne informieren.


Geldspenden gehen an das Spendenkonto des Hospiz ADVENA, Birkenstr.11, 4177 Leipzig:

Sparkasse Leipzig
Kontonummer: 1100 943 010
BLZ: 860 555 92
Stichwort: Antje Delater

Sachspenden sollten vorher mit dem Hospitz besprochen werden. Ihr könnt euch dazu gerne mit dem Hospitz telefonisch unter der Nummer 0341 / 48 62 736 in Verbindung setzen oder auch das Kontaktformular verwenden:

Ich sage jetzt schon einmal herzlichen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, dies zu lesen, und ich sage danke für euer Engagement und eure Bereitschaft zu helfen!

Ich weiß, viele sind in Gedanken bei Antje, ihrer Familie und auch dem Dicken, der unter der Krankheit seiner geliebten Chefin natürlich ebenfalls sehr leidet und sie schrecklich vermisst. 
Wir wünschen ihr und allen Angehörigen alle Kraft und allen Mut, diesen schweren Weg bis zum Ende weiterzugehen!

Vielen Dank!
Euer Willi, Ex-CKO [Chief Killer Kolumnist Officer] der Fellpresse : )

P. S.: NOCH EINE WICHTIGE BITTE:
Auch, wenn ihr Antje gerne einen Besuch abstatten würdet, bittet die Familie dringend davon abzusehen. Antje ist leider nicht in der Lage, Besucher zu empfangen. Das würde sie zu sehr anstrengen. Vielen Dank euch allen für euer Verständnis! : )

Dienstag, 9. Oktober 2012

Brügge sehen und .... - Bericht vom 02.10.2012


Heute ging es rüber nach Belgien auf Citytour. Zuerst ging es nach Brügge. Da war ganz schön viel los. Ich habe dort viele Behindertenbegleithunde getroffen. In den schmalen Straßen und bei der Masse an Leuten die da unterwegs waren, hatten die ganz schön Schwerstarbeit zuleisten.
Zudem schien da auch irgendwie eine größere Veranstaltung im Gange gewesen zu sein. Die meisten Plätze waren mit Zelten oder Übertragungswagen vom Fernsehen zugestellt.

Aber man konnte doch noch den ein oder anderen freien Blick auf die alten Gemäuer erhaschen.



Und wie hätte es anders sein sollen, wurde ich wieder der Hass der ganzen Touristenführer, weil die ganzen Reisegruppen sich wieder mehr für mich interessierten als für die Sehenswürdigkeiten. Die ganzen Japaner lösten ein regelrechtes Blitzlichtgewitter aus. Und die Spanier mussten unbedingt wieder mit mir knuddeln.

Oh man, diese Weiber! Wie ich das liebe ;-)

Darf ich dann jetzt auch mal die Aussicht geniessen?

Ich hätte ja jetzt nichts dagegen, da unten mal ein Bad zu nehmen.

Und schon wieder alte Gemäuer.


Ach ja, Belgien ist ja auch bekannt für Pralinen und Schokolade!
Lecker, oder?

Dann ging es weiter nach Knokke. Oh man, ist das ein Scheiss-Kaff. Die machen da voll einen auf dicke Hose mit den ganzen dicken Karren. Die Häuser sehen aber eher auch wie eine Touristenhochburg in Spanien à la Benidorm. Kein Wunder das sich da der Himmel verdunkelt.

Und zu dem sind die da auch voll doof drauf. Am Strand sind anscheinend Doggen verboten.
Na toll, schonmal keine Stadt für Nelda & Pelan!

Also nix wie weg aus Belgien und ganz schnell wieder zu uns an den Strand.



Und an unserem Strand sind auch Kühe erlaubt!

Zudem bei uns ist immer was los am Strand. Direkt wieder eine Spielkameradin getroffen, aber die durfte nicht spielen, da sie einen Bandscheibenvorfall hatte.

Erstmal den Dreck aus Belgien im Schleudergang abwaschen.

Hach, ich kann über's Wasser laufen.

Schon schön hier!

Das ist unser Leuchtturm. Bis dahin gehe ich jeden Morgen!

Da drüben war ich am Sonntag. Hinter den Hügeln steht der Wohnwagen von Nelda & Pelan.

Auch heute war wieder ganz schön Verkehr auf`m Meer. Ob das mal gut geht?

Und wir konnten erkennen, wie der Lotse auf das Schiff kletterte.

Mir war das ja voll Schnuppe, ich habe in der Zwischenzeit mal direkt wieder ein Mädel klargemacht.

Schon süss die Kleine

Aber meinen Ball teile ich nicht mir ihr!

Zwischendurch mal schnell zum Abkühlen unter'm Restaurant verschwinden!

Eigentlich waren wir beide ja ratzfatz am Arsch, aber irgendwie geht da trotzdem immer noch was.

So, ich habe fertig! Können wir jetzt nach Hause - ich habe Hunger!